Im Forschungsdatensatz werden Namen und Kontaktdaten durch Codes ersetzt.
Solche Daten heißen pseudonymisiert und bleiben personenbezogen: Eine Kombination von Lebensumständen kann mitunter verraten, wessen Datensatz es ist. In einer Studie, die Gewalt, Wechseljahre und wirtschaftliche Abhängigkeit erfasst, kann die Kombination aus Land, Altersgruppe, einer seltenen Lebenssituation und Beschäftigungsbranche auf eine einzelne Person verweisen.
Forschende werden die einzelnen Antworten innerhalb der sicheren Umgebung auswerten, im Rahmen eines genehmigten Projekts und der zulässigen Datennutzung. Das Herunterladen einzelner Datensätze auf persönliche Geräte wird untersagt sein.
Bevor etwas die Umgebung verlässt, werden Tabellen, Diagramme und andere Ergebnisse eine Prüfung des Offenlegungsrisikos durchlaufen. Die Prüfung berücksichtigt Gruppengrößen im Verhältnis zu einem festgelegten Minimum, seltene Merkmalskombinationen und die Möglichkeit des Abgleichs mit anderen verfügbaren Ergebnissen. Sie legt fest, welche Materialien freigegeben werden können und welche Änderungen zum Schutz der Teilnehmerinnen nötig sind.
Was geschieht, wenn solche Daten dennoch veröffentlicht werden, behandelt die Seite Ethik und Daten.